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PDF Dokument lesen.Vereinschronik des SV Spesbach 1920 e.V.
Erstellt anlässlich des 60.jährigen Bestehens im Juni 1980 durch Adam Ruof, ergänzt im August 1983 von Markus Lamprecht und im März 1995 von Otto Katzenberger und Fritz Neuschwander fortgeschrieben. Im April 2009 von Karl Höschele in Computerschrift verfasst und von Armin Kühn und Karl Höschele im August 2010, anlässlich dem 90.jährigen Vereinsjubiläum, das am Samstag, 18.09.2010 mit einem Festabend im Sportheim des SV Spesbach gefeiert wurde, aktualisiert.
Die Aufzeichnungen von Volkard Vogelgesang waren bei der Fortschreibung der Chronik und der Erstellung der Festschrift zum 90.jährigen Jubiläum sehr hilfreich.
Der Sportverein Spesbach wurde im August 1920 im Gasthaus Schmidt von 28 Gründungsmitglieder gegründet, die gleichzeitig die erste Vorstandschaft wählten nämlich: Otto Immetsberger, Phillip Bader, Emil Schmitt, Peter Barth Josef Kerchner, Karl Moses und Jakob Heinz.Folgende Spieler nahmen im Gründungsjahr 1920 am Spielbetrieb teil: Albert Lang, Emil Motz, Ludwig Hess, Karl Moses, Ludwig Schroer, Emil Matheis, Gustav Schlotthauer, Otto Ruof, Josef Bader, Franz Ohnesorg, Phillip Kerchner, Jakob Hoffmann, Ludwig Stuppi, Jakob Kerchner und Jakob Schroer.
Dem Verein gehörten im Gründungsjahr 51 Mitglieder an.
5 Jahre spielte der neue Verein unter dem Namen „SV Spesbach“ und konnte recht gute Erfolge erzielen. Im sechsten Jahr schloss man sich mit Hütschenhausen zusammen und spielte unter dem neuen Namen „Spielvereinigung Hütschenhausen“.Trotz der damals denkbar ungünstigen Umstände (Arbeitslosigkeit, Kriegsjahre, Besatzungszeit usw.) hat sich der Verein gut behauptet und nach dem Krieg den Spielbetrieb sofort wieder aufgenommen.
Die Genehmigung der damaligen französischen Militärregierung und der Bezirkssportverbände war notwendig, bevor in der ersten Generalversammlung nach dem Krieg, ein neuer Vorstand gewählt werden konnte. Am Samstag, den 13 August 1949 wurde im katholischen Schulhaus eine Versammlung einberufen und die Trennung von Hütschenhausen beschlossen.Dem Vorstand gehörten an: Otto Stuppi, Alois Noll, Arthur Ohliger,
Alfons Klein, Otto Bader, Alfred Müller, Ludwig Stuppi, Gustav Schlotthauer und Sebastian Hieber.
Mühselig wurde mit Schaufel und Pickel die Fläche für den heutigen Rasenplatz geschaffen. Zahlreiche freiwillige Helfer gaben ihr bestes, um diese schöne Anlage entstehen zu lassen: den Sportplatz „Am Heidenhübel.“Erheblichen Anteil am Gelingen dieses Vorhaben hatte der damalige Bürgermeister Josef Stuppi, der mit unermüdlichem Einsatz die Verhandlungen mit der französischen Militärregierung führte. 131 neue Mitglieder sind im Jahr 1949 dem Verein beigetreten.
Es wurden nun gute sportliche Erfolge erzielt und 1954 konnte die 1. Mannschaft mit 36:4 Punkten die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die B-Klasse erringen. Auch die Kreismeisterschaft wurde in diesem Jahr gewonnen.Schon 2 Jahre später wurde der SV Spesbach mit der gleichen Mannschaft Pokal- und sogar Bezirkspokalmeister und schaffte über die Aufstiegsrunde den Aufstieg in die heißersehnte A- Klasse. Insgesamt 4 Jahre konnte sich der Verein in der A-Klasse behaupten, 1958 sogar mit dem 4 Platz abschließen, bis dann 1960 der Abstieg nicht mehr zu vermeiden war.
Aber schon 2 Jahre später, Spieljahr 1962/63, wurde die Mannschaft mit 44:16 Punkten erneut Meister in der B- Klasse. Die Aufstiegsspiele konnten gewonnen werden und damit hatte der Verein den Aufstieg in die A- Klasse geschafft. Im gleichen Jahr wurde die B- Jugend Kreismeister.In den folgenden Jahren gab es ein stetiges auf und Ab. 1965 Abstieg in die B-Klasse Kaiserslautern, 1971 der Wiederaufstieg in die A-Klasse.
Das neu erbaute Sportheim wurde am 11. Juni 1966 eingeweiht. Dem Sportverein war von 1966-1969 eine Tischtennisabteilung angeschlossen. 1968 wurde eine der ersten Damenmannschaften im Kreis Kaiserslautern gegründet, die bis 1972 am Spielbetrieb teilnahm. Trainer war unser verstorbener Sportfreund Erhard Müller.Den bis dahin größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feierte der SV Spesbach damals 1973, den Aufstieg in die damalige II. Amateurliga. Besonders ist, dass in dieser Mannschaft nur Spieler aus der eigenen Jugend vertreten waren.
2 Jahre konnte die Mannschaft in dieser Klasse verbleiben, bis man erneut vom Abstiegspech verfolgt wurde.
Jedoch mit der Meisterschaft im Spieljahr 1977 wurde der Aufstieg in die für den Verein so attraktive Bezirksliga wieder geschafft, in der unsere Mannschaft bis zur Saison 1985/86 spielte.Weitere große sportliche Erfolge schlossen sich an. 1977 und 1980 als der SV Spesbach jeweils das Bezirkspokalendspiel erreichte, aber beide, einmal mit 3:1 gegen SV Alsenborn (1977) und 4:2 gegen FV Kindsbach (1980) verloren wurde.
Erwähnenswert ist auch das Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen eine Bezirksauswahl (3:0) anlässlich des Sportfestes 1976, bei dem der spätere Nationalspieler Peter Briegel sein erstes Spiel in der Bundesligamannschaft bestritt. An diesem Tag war der Sportplatz am Heidenhübel total überfüllt und die Zuschauer sahen ein sehr gutes Spiel der Bezirksauswahl.Am 20. und 21. Juni 1970 feierte der Verein die Einweihung des Rasenplatzes, nachdem 2 Jahre zuvor ein zweiter Sportplatz angelegt wurde. Dieser wurde entsprechend den DFB Richtlinien vergrößert, sodass er auch als Ausweichplatz genutzt werden konnte.
Die Flutlichtanlage an Platz I und II wurde 1978 eingeweiht, sportlich umrahmt durch ein Spiel gegen TuS Landstuhl.Am 27. Juni 1980 beging der Verein in einem festlichen Rahmen sein 60.jähriges Bestehen.
Seit 1982 gehört dem Verein eine Gymnastik-Abteilung an, der zu dieser Zeit 108 Mitglieder angehörten und die einen festen Bestandteil des SVS darstellt.1984 errang unsere Mannschaft die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga und gewann im gleichen Jahr, im dritten Anlauf, den Bezirkspokal gegen TuS Hohenecken mit 2:1
1987 stiegen wir in die A- Klasse Mitte ab, konnten aber ein Jahr später mit der ersten und der zweiten Mannschaft gleich wieder Meister werden, d.h. der Wiederaufstieg in die Bezirksliga Westpfalz.Einen positiven Aufschwung in der Jugendarbeit erfuhr der Sportverein mit dem Hauptjugendleiter Horst Purket, der 1988 dieses wichtige Amt übernahm. Bis heute hat der SV Spesbach wieder 7 Jugendmannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen: von den Bambinis bis zur B- Jugend. Außerdem ist die Gründung einer Mädchenmannschaft U-13 in der Vorbereitung.
Der größte sportliche Erfolg bis heute war für den SV Spesbach der Aufstieg in die 1989 neu gegründete Landesliga West.1990 wurde das 70jährige Jubiläum in einem angemessenen Rahmen gefeiert. Zur Unterstützung der 1. Mannschaft und zur Entlastung des SV Spesbach wurde 1991 der Förderkreis „Landesliga West“, dem 20 Gönner angehörten, gegründet.
Ein weiterer Höhepunkt war der Gewinn der Hallenkreismeisterschaft 1993 und 1994.In den Jahren 1991-1994 wurden zahlreiche zukunftweisende Investitionen von insgesamt 60000,-- DM getätigt (z.B. Erneuerung der Heizungsanlage, Inventarübernahme von der Park-Brauerei, Renovierung des Sportheimes inkl. Umkleideräume, Dusche und Küche).
Am 24. bis zum 31 Juli 1995 feierte der SV Spesbach sein 75. jähriges Jubiläum. Der Festkommers war am 22. Juli 1995 in der Mehrzweckhalle in Spesbach mit Ehrungen vom Sportbund Pfalz, Südwestdeutscher Fussballverband, sowie dem SV Spesbach. Umrahmt wurde der Festakt von der Timmer-Band, der Sängervereinigung 1862 Spesbach unter der Leitung von Herrn Hans Brehmer und der Gymnastikgruppe des SV Spesbach unter der Leitung von Birga Klein. Zahlreiche Grußworte wurden an den Verein gerichtet unter anderen vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Julius Divivier, dem Ortsbürgermeister Paul Junker, sowie vom damaligen 1. Vorsitzenden Otto Katzenberger. 1995 gehörten dem Sportverein Spesbach 493 Mitglieder an: davon sind 313 der Abteilung Fußball angehörig, 72 davon waren Jugendspieler und 108 waren der Gymnastikgruppe angeschlossen. Der Verein hatte in diesem Jahr 2 aktive Mannschaften, 7 Jugendmannschaften, sowie eine erfolgreiche AH und AH Ü-40.
In der Zeit von 1995 bis zum 80.jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2000 begann die Zeit in der der sportliche Höhenflug des SVS langsam zu Ende ging.
Im Mai 1997 musste die Mannschaft als Tabellenletzter mit nur 8 Punkten von der Landesliga West in die Bezirksliga Westpfalz absteigen. Die sportliche Talfahrt setzte sich nun unweigerlich bis zum Jahre 2001 fort. Mai 1998 Abstieg in die Bezirksklasse Mitte (A-Klasse).Mai 1999 Abstieg in die Kreisliga Kaiserslautern-Kusel(B-Klasse). Mai 2001 Abstieg in die Kreisklasse Kaiserslautern (C-Klasse).
Dennoch kann der SVS, alle Spieler und alle Trainer stolz auf eine sehr erfolgreiche sportliche Vergangenheit sein.
In der Zeit vom Spieljahr 1973/74 bis zum Spieljahr 1997/1998 spielte der SVS 25 Jahre auf höchstem sportlichem Niveau einen sehr attraktiven Fußball der in der ganzen Westpfalz Anerkennung fand und die vielen Zuschauer immer wieder begeisterte.
Die Erfolgsbilanz dieser 25 Jahre:
4 Jahre A-Klasse-Mitte, 2 Jahre II. Amateurliga, 11 Jahre Bezirksliga Westpfalz und 8 Jahre Landesliga West.
Sogar ganz nah an der Verbandsliga!
In einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Verbandsliga am 20.05.1984 vor 4000 Zuschauern auf neutralem Platz in Martinshöhe verlor der SVS gegen SV Rodalben 53 mit 0:2 und hatte damit den Aufstieg in die Verbandsliga verpasst.
Die erfolgreichsten Trainer des SVS:
Lambrecht Günter
von 1969-1977, 6 Jahre Spielertrainer ( B- Klasse, A-Klasse),
1977 Aufstieg in die Bezirksliga Westpfalz
Töpfer Gerhard
1977 - 1992, 6 Jahre Spielertrainer (Bezirksliga und Landesliga)
Theis Volker
1982-1994, 7 Jahre Spielertrainer ((A-Klasse, Bezirksliga, Landesliga)
1989 als Tabellendritter der Bezirksliga Westpfalz,
Aufstieg in die neu gegründete Landesliga West.
Stationen der erfolgreichsten Spieler des SVS:
Ernst Hodel SV Alsenborn, Jan Regensburg, FC Homburg
Gernot Ruof FK Pirmasens, Allemania Aachen- Waregam (Belgien), Mainz 05, FC Saarbrücken
Sascha Purket Borussia Neunkirchen, Eintracht Trier
Am 04.08.2000 feierte der SV Spesbach sein 80. jähriges Jubiläum, mit einem Festkommers im Festzelt auf dem Sportgelände des SVS.
Vorsitzender Noll Erich konnte zahlreiche Mitglieder, Gäste und Ehrengäste aus Sport und Politik begrüßen. Die Feier wurde musikalisch umrahmt von der Sängervereinigung Spesbach und die Band „Evergreen“. Langjährige- und verdienstvolle Mitglieder des Sportverein Spesbach wurden vom Südwestdeutschen Fussballverband, Sportbund Pfalz sowie vom SV Spesbach geehrt.
Im Jahre 2003 überträgt die Gemeinde Hütschenhausen die Grundstücke auf denen der SVS das Sportheim und das Geräthaus errichtet hat zu Eigentum an den SVS. Für dass restliche Gelände mit den zwei Sportplätzen bestellt die Gemeinde Hütschenhausen ein Erbaurecht für den SVS auf die Dauer von 99 Jahren.
Im Mai 2003 konnte die 1. Mannschaft mit Spielertrainer Peter Wiesner als Tabellenzweiter den Aufstieg in die Kreisliga Kaiserslautern-Kusel feiern. Der SVS spielte nun 5 Jahre in der Kreisliga-Kaiserslauten- Kusel. Der erneute Abstieg in die Kreisklasse Kaiserslautern-Kusel im Mai 2008 war der sportliche Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte.
Größte Investition der Vereinsgeschichte
Mit einer Einweihungsfeier am 14.08.2004 wurde der neue Anbau mit Unkleidekabinen, Toilettenanlagen und einem Mehrzweckraum seiner Bestimmung übergeben. Die über 40 Jahre alten Umkleidekabinen und Duschen in den „Katakomben“ des Sportheims waren nicht mehr zeitgemäß und sanierungsbedürftig. Mit dieser größten Investition in der Vereinsgeschichte stellte der SVS die Weichen für eine erfolgreiche Vereinszukunft. Zu einer gepflegten Sportanlage mit 2 Rasenplätzen kamen nun moderne und große Umkleidekabinen, Duschen und Toiletten für die Mannschaften und die Schiedsrichter hinzu. Die gesamten Baukosten betrugen 195.000,-- € und wurde mit insgesamt 83.000,-- € bezuschusst. Zuschüsse wurden gewährt vom Ministerium des Inneren und Sport mit 71.070,-- €, der Gemeinde Hütschenhausen mit 10.300,-- € und dem Sportbund Pfalz mit 2.045,-- €.
Die Bauzeit betrug 2 ½ Jahre vom 15.03.2002 bis zum 31.07.2004.
Ehrenamtlicher Bauleiter war Edgar Gutwein, der leider am 21.08.2002 verstarb. Hans Schneider übernahm die Bauleitung bis zur Fertigstellung im Juli 2004. Die ehrenamtlichen Arbeitseinsätze wurden von Armin Kühn organisiert und die Mitglieder des SVS und auch Nichtmitglieder leisteten insgesamt 3600 freiwillige Arbeitsstunden.
Für die Pflege der vereinseigenen Sportanlage wurde am 01.07.2004 ein neuer Rasenmäher imWert von 9.400,-- € angeschafft.
Der erste SVS – Fasching im neuen Anbau am 21.02.2004, mit einer Prunksitzung und einem Kindermaskenball, war ein voller Erfolg und ist bis heute eine feste Institution im Vereinskalender. Damals wie heute im Jubiläumsjahr 2010 ist Melanie Martin ( jetzt Huber) Sitzungspräsidentin und die Damenmannschaft des SV Spesbach stellt den Elferrat.
Auf Initiative des Sportverein Spesbach findet vom 10.09.- 11.09.2005 erstmals seit langer Zeit wieder ein Dorffest in Spesbach statt. Inzwischen ist aus dem Dorffest ein Dorf- und Spielfest geworden an dem bis heute der Landfrauenverein Spesbach, der Kaninchenzuchtverein P76 Spesbach, der Tischtennisverein Hütschenhausen und der SVS die Ausrichter sind.
Die 2. Damenmannschaft in der Geschichte des SVS wurde im Mai 2003 gegründet. Die erste Trainerin war Wiesner Miriam.
Am 24.05.2006 gründen die Damenmannschaften vom SV Spesbach und dem SV Hauptstuhl eine Spielgemeinschaft. Erster Trainer der Spielgemeinschaft ist Englert Bernd. Am Spielbetrieb nehmen 28 Spielerinnen teil.
2006 war das Jahr der Spielgemeinschaften, denn am 28.05.2006 gründet der SV Spesbach und der FCG Hütschenhausen eine Spielgemeinschaft mit allen Jugendmannschaften. Die Zusammenarbeit ist bis heute sehr gut, erfolgreich und die Lösung für die Zukunft.
Mit Beginn der Amtszeit von Armin Kühn als 1. Vorsitzender am 08.06.2006 werden Vereinsordnungen eingeführt und die Satzung des SVS neu verfasst.
Beschlussfassung einer Wahlordnung
Beschlussfassung einer Ehrenordnung
17.12.2009 Beschlussfassung einer neuen Vereinssatzung
Mit Finanzmittel der Bitburger Brauerei und einem Zuschuss des Sportbundes Pfalz konnte die 40 Jahre alte Toilettenanlage im Sportheim in der Zeit vom 06.12.2008 bis zu 19.02.2009 komplett saniert werden. Die Baumaßnahme wurde in Eigenleistung mit vielen freiwilligen Arbeitsstunden durchgeführt. Die Bauleitung lag in den bewährten Händen der Vorstandsmitglieder Josef und Franz Wingert.
Gemeinsam geht es besser!
Nach diesem Motto stellte der SVS gemeinsam mit dem FCG Hütschenhausen am 16.09.2008 einen Antrag an den Gemeinderat der Ortsgemeinde Hütschenhausen. Der Antrag forderte eine Verbesserung der Vereinsförderrichtlinien für Vereine mit eigenen, kostenintensiven Sportanlagen und die Erhöhung der Jugendförderung.
Der Gemeinderat hat im September 2009 folgende Verbesserungsmaßnahmen bewilligt:
Beide Sportvereine der SV Spesbach und der FCG Hütschenhausen erhalten eine eigene Brunnenanlage zur Bewässerung der Rasenplätze.
Gründung einer Bürgerstiftung für Kultur, Sport und Soziales der Ortsgemeinde Hütschenhausen.
Jährliche Spende der Gasanstalt Kaiserslautern in Höhe von
10 % der Jahresrechnung.
Die Brunnenbohrung für den SVS wurde in der Zeit vom 02.-04.12.2009 im Auftrag und auf Kosten der Gemeinde Hütschenhausen durchgeführt. Die erste Bohrung war erfolgreich und die Fördermenge mit ca. 3 Kubikmeter pro Stunde ergiebig. Das Bohrloch ist 26 Meter tief und die Pumpe arbeitet in einer Tiefe von 21 Metern. Der Brunnenschacht mit allen Installationen wurde von den Vorstandsmitgliedern Franz und Josef Wingert in freiwilliger Arbeitsleistung durchgeführt und die Bewässerung des Rasenplatzes konnte seit Mai 2010 kostenlos mit eigenem Brunnenwasser erfolgen. Die jährliche Kosteneinsparung beläuft sich, je nach Wetterlage, auf 2.500,-- bis 5.000,-- €. Der SV Spesbach bedankt sich bei Bürgermeister Hans-Joachim Becker und dem gesamten Gemeinderat der Gemeinde Hütschenhausen.
Sportliche Entwicklung im Jubiläumsjahr 2010.
Die AH- Mannschaft des SVS ist aus Personalgründen nicht mehr in der Lage am Spielbetrieb teilzunehmen. Auf Initiative von Armin Kühn gründet die AH-Mannschaft des SVS am 13.01.2010 eine Spielgemeinschaft mit der AH-Mannschaft des FCG Hütschenhausen.
Im September 2010 gehören dem SVS 386 Mitglieder an und der Verein nimmt im Jubiläumsjahr 2010 und Spieljahr 2010/2011 mit folgenden Mannschaften am Spielbetrieb teil: 1. Mannschaft, Reservemannschaft, Damenmannschaft – SG Spesbach/Hauptstuhl, AH- Mannschaft SG Spesbach/Hütschenhausen und 9 Jugendmannschaften von den Bambinis bis zur A-Jugend und einer U16 Mädchenmannschaft (alle in Spielgemeinschaften). Insgesamt werden 190 Jugendliche von 16 Trainern betreut und trainiert. Erfreulich ist, dass erstmals seit 3 Jahren wieder eine Reservemannschaft gemeldet werden kann und der Spielerkader der aktiven Mannschaften aus 35 Spielern besteht.
Für das Spieljahr 2010/2011 hat sich der SVS mit insgesamt 13 Neuzugängen verstärkt und die Mannschaft, Spielertrainer Eric Marx und die Vereinsführung ist zuversichtlich, dass ein sportlicher Neuanfang erfolgreich gelingen kann.
Das 90.jährige Vereinsjubiläum feierte der SVS am Samstag, 18.09.2010 mit einem Festabend im Sportheim. Die Feier wurde musikalisch umrahmt vom Klarinetten Ansambel der Spielgemeinschaft Hütschenhausen unter der Leitung von Stefan Grüner und von dem Alleinunterhalter „MUSICMAN“ Matthias Divivier. Vorsitzender Armin Kühn konnte im voll besetzten Sportheim zahlreiche Mitglieder, Spielerinnen und Spieler, Gäste und Ehrengäste aus Sport und Politik, Vertreter der Orts- und Nachbarvereine, sowie Geschäftspartner begrüßen. Langjährige- und verdienstvolle Mitglieder des Sportverein Spesbach wurden vom Südwestdeutschen Fussballverband, Sportbund Pfalz sowie vom SV Spesbach geehrt. Harry Schröer wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Vom Sportbund Pfalz erhielt Birga Klein die Ehrennadel in Silber und Armin Kühn die Ehrennadel in Gold. Der Südwestdeutsche Fußballverband ehrte Harald Reinhardt mit der Ehrennadel in Bronze und Harry Schröer mit der Ehrennadel in Silber. Die Grußworte der Ehrengäste sprachen: Landrat Paul Junker, Ortsbürgermeister Hajo Becker, Verbandsgemeindebürgermeister Klaus Layes,Karl-Heinz Scherer, Vorsitzender des im Jahre 2010 neu gegründeten Fußballkreis Kusel-Kaiserslautern und Werner Hilbert, stellv. Sportkreisvorsitzender des Sportbundes Pfalz.
Spesbach, 24.09.2010
gez. Armin Kühn